Geschichte

Wie die Funde im Raum Magdeburg belegen, gehört das Gebiet der Gemeinde Wellen zu den altbesiedelten Gebieten Mitteldeutschlands. Das Alter dieser Funde wird auf ca. 200.000 Jahre geschätzt. Auch während der Bronze- und Jungsteinzeit siedelten Menschen vorwiegend am Ostrand der Hohen Börde. Aus Archivbeständen konnte leider keine vor 1137 ausgestellte Urkunde ermittelt werden, in der Wellen erwähnt wird. Es wird jedoch als Groß- und Klein-Wellen bereits Mitte des 11. Jh. bestanden haben, da in einem wahrscheinlich in der 2. Hälfte des 13. Jh. abgefassten Rechtsbuch zum Sächsischen Weichbildrecht erwähnt wird, dass der Magdeburger Erzbischof Engelhardt (1051-1063 in diesem Amt) für die erzbischöfliche Kirche u. a. “cen huve von greue Hoyer von Mansvelt zu groten Welle“ erworben hat. (E. Rosenstock, Ostfalens Rechtsliteratur unter Friedrich II. Weimar 1912, S. 38).


Obenstehender Text ist ein Auszug aus  der gedruckt vorliegenden und mit vielen historischen Bildern ausgestatteten  Wellener Chronik. Sie ist in der Gemeindeverwaltung käuflich zu erwerben.

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